Waldgenossenschaft

Waldgenossenschaft Beienbach Komplex A

Aufgaben und Ziele der Waldgenossenschaften

Die nachhaltige Nutzung des Waldes, sowie die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedürfnisse und Interessen dieser und zukünftiger Generationen in Einklang bringen. D.h. auch künftigen Generationen sollen die gleichen Handlungsoptionen und Nutzungen des Waldes offen stehen wie der jetzigen, und sie sollen ebenso in vollem Umfang von den Funktionen des Waldes profitieren und seine Produkte nutzen können.

Das Gemeinschaftsvermögen der Waldgenossenschaft ist zum Nutzen der Anteilsberechtigten und des öffentlichen Wohls nach forstwirtschaftlichen Grundsätzen zu bewirtschaften und pfleglich und wirtschaftlich zu verwalten. Der Wald soll in seinem Bestand erhalten bleiben. (aus § 21 Gemeinschaftswaldgesetz).

Der Wald ist im Rahmen seiner Zweckbestimmung ordnungsgemäß und nachhaltig zu bewirtschaften, vor Schäden zu schützen, um somit auch die Ertragskraft des Waldes zu erhalten.

Satzung

Vorstand

Waldvorsteher  Gerhard Flender  (verstorben am 5.10.2018)

Bis zur Genossenschaftsversammlung im Januar/Februar wird die Waldgenossenschaft in Vertretung für den verstorbenen Gerhard Flender durch die beiden Stellvertreter geführt.

Gustav-Adolf
Daub Ringstraße 9
Tel: 02737/3139
Mobil: 0171/7122573
e-Mail: gadaub@freenet.de

Elmar Schreiber
Auf dem Stück 12
Tel: 02737/ 5379
Mobil:0173/5190636
e-Mail:elmar.schreiber@gmx.de

Zusammenlegungsverfahren Beienbach

Am 7.05.2018 wurde auf Wunsch der beiden Waldgenossenschaften in Beienbach bei der Bezirksregierung ein Beschluss zum Zusammenlegungsverfahren der Waldgenossenschaften bewirkt. Mit diesem Beschluss ist die Teilnehmergemeinschaft des Zusammenlegungsverfahrens Beienbach entstanden. Gemäß § 27 des Gemeinschaftswaldgesetzes und gemäß § 21 Abs. 1 bis 5 des Flurbereinigungsgesetzes ist dann am 21.06.2018 ein Vorstand der Teilnehmergemeinschaft gewählt worden.

Protokoll Vorstandwahl am 21.06.2018

Der Grund zum Zusammenlegungsverfahren: In dem Zusammenlegungsgebiet bestehen zurzeit die zwei Waldgenossenschaften „Waldgenossenschaft Beienbach (Hauberg) Komplex A“ und „Waldgenossenschaft Beienbach Komplex B“. Das Zusammenlegungsverfahren Beienbach hat zum Zweck, durch die Zusammenlegung der zwei Waldgenossenschaften zu einer einzigen Waldgenossenschaft eine bessere forstliche Bewirtschaftung und erleichterte Verwaltung zu ermöglichen. Für die nachhaltige forstliche Bewirtschaftung ergibt sich durch die Zusammenlegung eine zweckmäßige Betriebsgröße.

Forstbetriebskarten

Daten und Fakten der Waldgenossenschaft Beienbach Komplex A

  • Gesamtfläche 165,65 ha
  • Der jährliche Hiebssatz beträgt 610,1 Efm o. R. bzw.je Hektar Holzboden 4,1 Efm o.R. (Erntefestmeter ohne Rinde)
  • Der jährliche mittlere Zuwachs beträgt  672,2  Efm.o.R, das heißt es wird nicht mehr Holz eingeschlagen als auch wieder zuwächst.

Von den Großeltern ernten – für die Enkel pflegen!!!

Der Holzboden von insgesamt 147,73 ha teilt sich folgendermaßen auf:

Die Forstbetriebsfläche beträgt 150,47 ha zur Nichtforstlichen Betriebsfläche von 15,18 ha, daraus ergibt sich die Gesamtfläche von 165,65 ha.

Die Baumarten im  Wirtschaftswald teilen sich folgendermaßen auf:

ALH= Andere Laubholzarten (hohe Umtriebszeit)
ALN= Andere Laubholzarten (niedrige Umtriebszeit)

Die Waldgenossenschaft ist seit ___ zertifiziert nach den Richtlinien des PEFC und somit müssen und wollen wir die sogenannten Helsinki Kriterien einhalten.

Der Begriff Hauberg = Niederwald wird als Brennholz genutzt( seit 2018 anerkanntes Kulturerbe in NRW)

Chronik Hauberg

Die Jagd

Das Jagdausübungsrecht der Waldgenossenschaft Komplex A ist in Beienbach verpachtet. Die bejagbare Fläche beträgt insgesamt( einschließlich Angliederungsflächen) 323 ha. Vorkommende Wildarten sind Rotwild und Rehwild so wie andere Niederwildarten. Die Schälschäden haben durch die extrem hohe Population des Rotwildes der letzten Jahre sehr stark zugenommen. Auch werden vermehrt Verbiss-Schäden beobachtet.

Die jungen Fichten werden zum Teil durch Schälschutzmatten geschützt, der Erfolg dieser Maßnahmen muss noch abgewartet werden. Aus Anlass dieser Problematik hat sich in Netphen eine Initiative zum Schutz des Waldes im oberen Siegtal konstituiert. Die IG Wald und Wild verfolgt das Ziel auf die entsprechenden Institutionen einzuwirken damit die extrem hohen Wildbestände reduziert werden und somit unser Wirtschaftswald eine Zukunft hat. Ein Pilotprojekt zur deutlichen Reduzierung des Rotwildbestandes ist geplant, aber leider noch nicht begonnen worden.

Pilotprojekt Rotwildhegegemeinschaft Nord

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